Fleisch aus Seestermühe hat Tradition

1962

Nach bestandener Meisterprüfung macht Hermann Fülscher sich mit seiner Frau Inge in Seestermühe bei Elmshorn mit einer Versandschlachterei selbständig.

Sie kaufen und schlachten Rinder und Schweine. Damit beliefern sie Fleischereien im Kreis Pinneberg und später auch die SPAR-Zentrale in Hamburg.


Das Handwerk des Fleischers erlernte Hermann Fülscher bei der Fleischerei Tiedjens in Uetersen. Schon während der Lehre half Hermann Fülscher seinem Opa

in der Schäferei und seinem Vater in der Viehhandlung. Mit eigenem Viehhandel besserte er sein Gehalt in den ersten Gesellenjahren auf.

 

1963

Sohn Jan-Peter Fülscher wird geboren, macht ab 1979 seine Fleischer-Ausbildung bei Kuhlke in Barmstedt und danach eine kaufmännische Ausbildung. Es folgt der Betriebswirt

des Handwerks und 1987 dann auch die Meisterprüfung im Fleischer-Handwerk. Er gründet mit seiner Frau Elke eine Familie mit den Kindern Marc, Kathrin, Sven und Lara.




2000

Jan-Peter und Elke Fülscher übernehmen die Versandschlachterei und bauen die Zerlegung weiter aus.
Der Nachwuchs wird selbst ausgebildet und kann vom Schlachten und Zerlegen über das Wurstmachen und das ladenfertige Zurechtschneiden der Teilstücke bis hin zum Verkauf alles erlernen.

Gleichzeitig übernimmt die Familie die Landschlachterei von Kurt Jensen und seiner Frau in Hemdingen. Diese wurde bereits durch Kurt Jensens Vater gegründet. Man konzentrierte sich dort hauptsächlich auf das Herstellen von Mettwurst und Katenschinken. Deutschlands erstes Traumschiff, die MS Astor (später Astoria), wurde sogar mit seinen Waren beliefert. Kurt Jensen war froh, dass seine Traditionsschlachterei weitergeführt wurde und dankte es seinen Nachfolgern, indem er dem Betriebsleiter Jürgen Wiels alle Rezepte übergab und ihn in die traditionelle Herstellung der Produkte einweihte. Jürgen Wiels hat dann die Produkte weiterentwickelt und damit bei Wettbewerben bereits viele Preise gewonnen.

 

Heute stellt die Familie neben der Holsteiner Mettwurst und dem Katenschinken auch Aufschnitt, Würstchen, Sülzen und Leberwurst her.

Die Schwester von Jan-Peter Fülscher, Sabine Stöver, ist die gute Seele des Betriebes und erledigt neben der Büroarbeit auch noch viele andere Aufgaben.

 

2008

Nach bestandener Gesellenprüfung, legt Sohn Marc Fülscher noch die Meisterprüfung und im Anschluss eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt ab. Er steigt in den elterlichen Betrieb mit ein

und übernimmt den gesamten Vieheinkauf.

 

2009

Die Familie übernimmt die Fleischerei von Rüdiger Rose im Einkaufszentrum Hamburger Meile und baut es Mitte 2010 zu einem modernen Fleischerfachgeschäft um.

 

2010

Sohn Sven Fülscher absolviert im Anschluss an seine Fleischerlehre ebenfalls noch seine Meisterprüfung und den Betriebswirt des Handwerks. Auch er schließt sich dem Familienbetrieb an. Er ist verantwortlich für die Produktion der Fleisch- und Wurstwaren, das Fleischereifachgeschäft in der Hamburger Meile und seit September 2011 auch für die Fleischtheke im Nah und Frischmarkt in Sparrieshoop.




4 Generationen  – 
4 Fleischermeister und vielleicht ein Lehrling

Hermann Fülscher, Jan-Peter Fülscher, Marc Fülscher mit Sohn Luca, Sven Fülscher